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Tür and Tür

TeamGeist Förderprojekt 2021

Wir waren schon mal da und kommen nun wieder. Das Jugendzentrum in komplett neuer Gestalt. Aber nicht nur die Jugendarbeit zieht in das neue Haus. Mehr Generationen kommen. Kita, Alten­ arbeit und Jugendarbeit. Alles unter einem Dach. Diese Chance wollen wir nutzen. Mit unserem Projekt „Tür an Tür“ wollen wir generationsübergreifend starten. Mit der Perspektive auf MEHR (Generationen).

„Tür an Tür“ ist ein Nachbarschaftsprojekt im Rahmen der Evangelischen Jugend Region Herford Innenstadt. In ihr arbeiten der CVJM Herford­Stadt e.V. und die beiden Kirchengemeinden Herford­Mitte und Herford­Petri zusammen. Der CVJM Herford­Stadt ist Träger des Jugend­ zentrums ToTT, in dem sowohl offene wie auch verbandliche, gemeindenahe Jugendarbeit ihren Ort haben. Die hauptamtlichen Mitarbeitenden der Region sind beim Kirchenkreis angestellt. Die inhaltliche Ausgestaltung der Arbeit wird vom CVJM­Vorstand und im Jugendfachausschuss der Region festgelegt.

Das alte Jugendzentrum in der Waisenhausstraße befand sich in einem Haus aus den 70er Jahren, das dringend sanierungsbedürftig war. In diesem Gebäude fand ebenfalls die Seniorenarbeit des Diakonischen Werks statt. Zur gleichen Zeit mangelte es in der Herforder Innenstadt an Kita­ plätzen. So wurde beschlossen, dass das alte Gebäude weichen sollte und ein nachhaltiges Mehr­ generationenhaus mit Jugendzentrum, Kita und Altenarbeit entstehen soll. Nun ist es endlich soweit, dass der Neubau in diesem Jahr fertig wird: „FRIEDA“ geht in Betrieb. Diese Konstellation von Alten­ und Jugendarbeit sowie Kita unter einem Dach gibt es im Kirchenkreis kein zweites Mal. Sie stellt uns vor die Herausforderung, neue Wege für eine „Kirche von morgen“ zu finden: miteinander leben, miteinander feiern, miteinander arbeiten quer durch alle Generationen. Darum wollen wir diese Chance direkt zu Anfang nutzen und gemeinsame Projekte mit den „Mitbewohnern“ aus der Jugendarbeit heraus entwickeln. Damit die Nachbarschaft „Tür an Tür“ zu einer echten Lebens­ gemeinschaft wird.

Was wäre, wenn sich Jugendliche, Senioren und Kinder unterschiedlichster Kultur auf der Straße grüßen, weil sie sich aus dem Mehrgenerationenhaus FRIEDA kennen?

Es verändert unser Miteinander, unseren Stadtteil und unsere Kultur. Jugendliche, Senioren und Kinder erkennen sich und nehmen einander wahr.

Dieses Ziel wollen wir innerhalb von drei Jahren durch gemeinsame Projekte zur Umsetzung bringen. Damit sehen wir uns heute auf dem Weg der Transformation zu einer Kirche von morgen.

Unser Pitch Video